Kleiner Hut mit viel Inhalt

Hejho,

nachdem ich seit zwei Wochen ebenfalls zum arbeitenden Volk gehöre, sind mir die tatsächlichen Schwierigkeiten erst jetzt so richtig bewusst geworden. Bei einem 24 Stunden Tag bleiben zurzeit vom Zeitpunkt wo ich Heim komm und wieder aufstehen muss genau 10 Stunden und 20 Minuten, sofern sich die Bahn nicht verspätet!


Um dennoch ein gewisses Pensum zu schaffen, wird zwangsläufig vieles aufs Wochenende verlagert. Dies aber heißt nicht, dass ich plötzlich den kompletten Samstag und Sonntag durchtrainier. Schließlich muss da noch eingekauft, aufgeräumt, mit den Freunden Computer gezockt und sonstige freundschaftliche oder familiere Verpflichtungen erledigt werden. Und ausschlafen will man ja auch irgendwann noch :-) 

Summasummarum bleiben effektiv 4 - 6 Stunden trainingszeit am Wochenende hängen. Hieraus wird klar, dass allein durch die Wochenenden kein anständiges finishen der Kurzdistanz möglich ist. Dazu hab ich mir ein paar Gedanken gemacht wie ich was ich wann unter der Woche am Besten trainieren kann. 

Habt ihr schonmal versucht versucht einbeinig Zähne zu putzen? Rechnet man 3 Minuten pro ein mal Zähneputzen und das zwei mal am Tag, dann bekommt man nach fünf Arbeitstagen schonmal 30 Minuten zusammen, in denen man was für den Gleichgewichtssinn getan hat. 

Schonmal überlegt mitm Rad auf die Arbeit zu fahren? In meinem Fall müsste ich über 70km hinradeln. So nehm ich das Bike mit in den Zug und steig dafür eine Station vorher aus und fahr den restlichen weg selber. Sobald es Abends wieder später dunkel wird, dann ist auch eine komplette Rückfahrt möglich. 

Wenn ich mit der Straßenbahn zum Bahnhof fahr, dann lässt sich so ein wenig Oberkörpertraining betreiben. Wie? Ganz einfach, ihr stellt euch irgendwo hin wo ihr euch mit einer Hand festhalten könnt. Stellt euren Körper so schräg hin, dass ihr ohne festhalten einfach umfallen würdet. Dann winkelt ihr den Arm mit dem ihr euch festhaltet einfach etwas an und den rest erledigt die Schwerkraft bzw. das Anfahren bzw. Anhalten der Bahn. Bei einer fahrzeit von knapp 9 Minuten ergibt sich über die Woche gesehen 1,5 Stunden training für beide Arme!

Ihr könnt auch einfach in der Zeit, wo ihr auf die Bahn wartet, mit nem Springseil durch die Gegend hüpfen. Es ist schnell ein- und wieder ausgepackt und es passt wirklich in jede noch so kleine Handtasche! 

Mit der Zeit fallen mir bestimmt noch mehr möglichkeiten ein das Training möglichst effektiv in den Alltag zu integrieren. 

Frohes schaffen und genießt den meteorologischen Frühlingsanfang.

Grüße, 

Wanja

1.3.10 16:10

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


krelli (8.4.10 13:57)
super Tipps, hätte ich fürs Buch nehmen sollen
Grüße
Krelli

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